Radfahren rund um München: Von Unterhaching zum Starnberger See

Im Süden Münchens erstreckt sich ein Radfahrerparadies, das durch den Forstenrieder Park, Perlacher Forst und Grünwaler Forst verläuft. 261 Routen sind dort ausgewiesen: für Familien- und Freizeitradler, aber auch für Mountainbiker sowie Rennradfahrer.

Unsere gemütliche Tour für Freizeitradler beginnt im Stadtteil Unterhaching. Durch schattigen Wald und eine schöne Landschaft führt sie hinab zum Ziel, dem Starnburger See. Wir fahren überwiegend auf asphaltierten Straßen, doch auch ein paar Kieselwege sind dabei.

Die Route umfasst knapp 70 Kilometer und wir brauchen für eine Strecke gute zwei Stunden. Man überwindet insgesamt rund 200 Höhenmeter: Bei Schwaige im Forstenrieder Park ist der höchste Punkt erreicht. Gelegenheitsradler können die Tour also auch bequem fahren.

Die Stationen unserer Tour:

  • Perlacher Forst
  • Großhesseloher Zug- Rad- und Fußgängerbrücke
  • TC Großhesselohe
  • Waldwirtschaft
  • Forstenrieder Park
  • Leutstetten und Starnberger See
  • Fazit

 

Quer durch den Perlacher Forst

Vom Perlacher Forst selbst sehen wir nur einen kleinen Ausschnitt. Er ist fast 14 Quadratkilometer groß und hat einen über 100-jährigen Baumbestand. Radfahren im Forst ist komfortabel, da er durchgängig beschildert ist und die Wege gut ausgebaut sind. Außerdem radelt es sich bequem auf etwa 550 Höhenmetern, ohne dass große Steigungen zu bewältigen sind. Wir fahren gen Westen gut sieben Kilometer durch den Forst.

 

Über die Großhesseloher Brücke

Unsere Route führt uns dann über die Isar und den Isar-Werkkanal. Dafür benutzen wir die Großhesseloher Brücke, eine Eisenbahnbrücke, über die die Züge der Bayerischen Oberlandbahn verkehren. Radfahrer und Fußgänger bewegen sich unter den Gleisen ein Geschoss tiefer. Dort, zwischen dem Zickzack der Stahlrahmen verläuft ein breiter und komfortabler Weg.

Die Brücke und vor allem der Blick, der sich von ihr auf München und das Isartal bietet, sind berühmt: Künstler und Filmemacher haben ihn festgehalten und wir können das bestätigen: Die Aussicht ist fantastisch!

 

Abstecher beim TC Großhesselhohe

Unser Ziel in Großhesselohe ist die dortige Waldwirtschaft. Doch bevor wir wenige Minuten nach der Brückenüberquerung dort vorfahren, führt unser Weg noch am Großhesseloher Tennisclub vorbei. Er spielt auf nationaler und internationaler Ebene vorne mit und stellt seit 1948 südbayerische, bayerische und deutsche Meister. Der Tennisclub hat 930 Mitglieder und legt besonderen Wert auf seine Jugendförderung. Wer also in der Gegend lebt und sich für Tennis begeistert, sollte sich den Verein mal genauer anschauen.

Viele bekannte Namen des  Tennissports legten beim TC Großhesselhohe das Fundament für ihre Karriere oder spielten für die Top-Mannschaften des Vereins, darunter Sylvia Hanika, Tommy Haas und Carsten Arriens.

Aktuell hat der TC Großhesselhohe Florian Mayer (ATP 50) in seinen Reihen. Der Bayreuther schlägt für den TC in der 2. Bundesliga auf und will den Aufstieg in die Bundesliga festmachen. Mayer ist aktuell der drittbeste deutsche Spieler und hat 2016 die Gerry Weber Open in Halle gewonnen.

 

Pause in der Großhesseloher Waldwirtschaft

Schon kommen wir im Biergarten der Waldwirtschaft Großhesselohe in der Georg-Kalb-Straße an. Man sagt, dass deren lauer Biergarten der bayerischen Vorstellung vom Paradies sehr nah kommt. Im Halbschatten unter dem Laubdach alter Kastanien kann man einerseits eine entsprannte Brotzeit einleigen. Alternativ werden in der Gastwirtschaft von freundlichen Bedienungen in schmucken Dirndln Obazda, Bren’z, Schmankerln vom Grill und kühle Maß vom Spaten Bier serviert: Ruhe, Gemütlichkeit und eine große Auswahl an Gerichten erwarten uns. Mit etwas Glück kann man sogar noch etwas Live-Musik (Jazz) erleben.

 

Gen Süden im Forstenrieder Park

Gestärkt und ausgeruht führt unser Weg weiter nach Westen, durch Großhessenlohe und Warnberg hindurch in die Kühle des Forstenrieder Parks. Das Naherholungsgebiet erstreckt sich im Süden Münchens bis zum Starnberger See. Es wird von der Autobahn 95 in der Mitte durchtrennt. Rund 43 Kilometer zum Teil asphaltierte Wege sind ausgewiesen, die sich sowohl für Wanderungen, als auch fürs Radfahren bestens eignen.

Zwischen Autobahn und der Bundesstraße 11 im Osten befindet sich auf 2067 Hektar und damit etwa der Hälfte des Parks der Wildpark Forstenried. Dort besteht die Möglichkeit, Wild zu beobachten – vor allem Wildschweine sind hier oft unterwegs. Wir legen dort aber keinen Stop ein, sondern unterqueren auf dem Geräumt (Forstweg) die Autobahn und folgen dem Max-Josef-Geräumt gen Starnberg.

Für den aufmerksamen Radfahrer und Wanderer ist der Park nicht nur eine grüne Oase mit Spielplatz, Waldlehr- und Trimmpfad. Diverse Landmarken weisen auf seine Geschichte hin: Herzog Ludwig von Bayern-Ingolstadt kaufte 1399 den „Payrbrunner Forst“. Ab dem 15. Jahrhundert war der Park das bevorzugte Jagdgebiet der Wittelsbacher. Erst 1918 ging die Jagdtradition der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige zu Ende. Viele der Wege und Straßen, die wir heute benutzen, sind alte Reittrassen, die den Jagdgesellschaften zum Vergnügen dienten.

Auf unserem Weg in Richtung Süden kommen wir am Eichelgarten vorbei, zwischen Buchendorf und der A 95 gelegen. Hier wachsen uralte Eichen auf einer Waldwiese, dazwischen eine Vielfalt an blühenden Pflanzen wie Arnika oder Großem Wiesenknopf – ein wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna. Der Eichelgarten ist ein Rest der Hütewälder aus dem 16. und 17. Jahrhundert, wo Bauern ihr Vieh zum Weiden hintreiben durften.

Der Eichenwald liegt auch an der Via Julia, jene wichtige Römerstraße, die die Verbindung zwischen Augsburg und Salzburg darstellte und die quer durch den Forstenrieder Park verläuft als Achse zwischen Gauting, Buchenhain und Grünwald. Sie wurde etwa 50 nach Christus gebaut. Heute ist sie in Teilen ein Forstweg und man braucht schon etwas Vorstellungskraft, sie sich als wichtige Verkehrsachse des römischen Reichs vorzustellen.

Entlang der Via Julia finden sich römische Hügelgräber. Im Forstenrieder Park gibt es aber deutlich ältere Hügelgräber aus der Bronze- und Hallstattzeit. Sie sind heute noch als bis zu drei Meter hohe Erhebungen zu erkennen.

Wer besonders geschichtsinteressiert ist, kann noch einen Abstecher zur Kultstätte Keltenschanze bei Buchendorf unternehmen. Die Wälle sind klar erkennbar.

 

Anfahrt nach Leutstetten und Ankunft am See

Je mehr wir uns Leutstetten nähern, desto hügeliger wird die Strecke. Die Abfahrt erfolgt auf geschwungenen, schattigen Wegen. Schon erreichen wir die Altostraße. Wer noch Energie hat, kann ab der Schlossgaststätte zum Ruinenplatz Karlsburg wandern – eine Strecke von etwa einem Kilometer. Der Ort ist möglicherweise Geburtsort von Karl dem Großen. Viel zu sehen außer dem möglichen Grundriss der Burg gibt es allerdings nicht mehr.

Weiter geht es die Altostraße entlang. Wir halten uns links und überqueren die Würm. Vorbei am Gelände des Golfclubs rollen wir die letzten Kilometer hinab zu unserem Ziel, dem Starnberger See.

 

Fazit

Wer im Raum München eine angenehme, mittellange Tour ohne zu große Steigungen und dazu auf gut ausgebauten Wegen fahren will, der ist mit dieser zweistündigen Strecke (einfacher Weg) bestens bedient. Unser Highlight: Der Forstenrieder Park spendet auch an warmen Tagen kühlen Schatten und eine grandiose Atmosphäre.

10 Tipps zum Thema Wintersport

Wintersport ist was Schönes und sollte auch zelebriert werden. Aber ist das eigentlich gesund für Mensch, Haut und Knochen? Bei welchem Schnee fährt sich es eigentlich am besten? Und wie ist Wintersport auch noch umweltfreundlich? Mit diesen 10 Tipps sind Sie bestens gerüstet für die Ski- und Schneesaison.

Skier stecken im Schnee

  1. Hautpflege bei Schnee und Eis

Nass und frostig: Das ist nichts für die empfindliche Gesichtshaut, die es eigentlich lieber mollig warm und angenehm trocken hat. Zu viel Feuchtigkeit laugt aus und da die Schneeflocken und Kälte im Gesicht so ganz und gar nicht auszulassen sind beim Skifahren, muss eine besondere Pflege her. Aber wie geht das am besten? Mit Sonnenschutz für die hohen Höhen, rückfettender Pflege und einem guten Ausgleich am Abend und in der Nacht wird’s nicht rissig, rot und trocken. Spezielle Wind- und Wettercremes sorgen dabei für genügend Feuchtigkeit auf der Haut ohne zu sehr zu fetten und somit zu Pickeln zu führen. Nicht vergessen: Auch die Lippen brauchen Sonnenschutz und Feuchtigkeit.

  1. So liegen auch die Haare

Besonders Menschen mit langen Haaren kennen das Phänomen: Mütze, Schal und Skihelm aus und zurück bleibt nur ein unentwirrbares Etwas auf dem Kopf. Wer am Abend statt Notschnitt noch Kämmen können will, sollte sich eine gute Haarpflege-Routine zulegen, die zum Skifahren noch etwas aufgestockt wird. Mit Haaröl gebändigt und vor „Verwirrung“ geschützt, können die Haare dann tagsüber in einen gut geschlossenen Zopf gewunden werden. Die Damen sind dabei mit einem Bauernzopf gut bedient, der möglichst viele Haare mit aufnimmt. Die Herren hingegen nutzen am besten ein Tüchli, dass zusätzlich um den Haarknoten geschlungen wird und so die Konstruktion vor Fahrtwind, Kälte und Nässe schützt. Abends darf es dann wieder eine Extra-Portion Kur sein, die für die raue Prozedur entschädigt und vor dauerhaften Schäden schützt.

  1. Sicherheit geht vor

Spass soll es machen, aber sicher muss es auch sein: Das gilt beim Skifahren so wie nirgendwo. So wie auch für andere Sportarten am Berg muss es beim Ski- und Snowboardfahren einfach ein Helm sein, der zumindest die gröbsten Gefahren bannt. Dass diese nicht vor allem schützen können, zeigen der traurige Unfall des Michael Schumachers und zahlreiche andere Unglücke in jedem Jahr. Dennoch: Da nicht immer nur die eigenen Fahrkünste zählen, sollte der Schutz in jedem Fall mit an Bord sein. Auch Protektoren werden immer öfter genutzt, um den Rücken und die Schultern vor Verletzungen zu schützen. Beides ist sehr sinnvoll, wie auch die Verwendung im Wettkampf-Sport zeigt, die seit jeher vorgeschrieben ist.

  1. So viel darf es am Skitag auf dem Teller sein

Im Skiurlaub nicht zunehmen: Bei deftigem Hüttenessen mit Rösti, Chäschnöpfli und Kaiserschmarrn ist es reinste Willenskraft, nein zu sagen. Aber wie viel darf es am Skitag eigentlich sein, um am Ende des Urlaubs ohne zusätzliche Pfunde zurück zu kehren. Mehr als gedacht! Denn beim alpinen Skilaufen verbrennt der Durchschnitts-Sportler 300 bis 500 kcal pro Stunde – Liftpausen mit eingerechnet. Bei ca. fünf Stunden Skilaufen am Tag kommen da ca. 1500 ersportelte und 1800 Grundumsatz-Kalorien zusammen, die auf dem Teller landen dürfen: macht 3300 kcal, selbst für langsame Skifahrer. Eine gute Portion Chäschnöpfli hat 850 kcal, Kaiserschmarrn ca. 750 kcal. Macht zusammen 1600 kcal – da ist sogar noch Platz für Frühstück, Nachtessen und das ein oder andere Getränk beim Après-Ski.

 

  1. So macht Kälte nicht krank

Erkältung kommt von Kälte? Von wegen. Eigentlich sind es Viren, die sich den Weg in den Körper gebahnt haben und dort allerhand Schabernack anrichten. Deswegen macht Wintersport per se nicht krank sondern eher fit. Das Risiko liegt eher im Skibus, der Gondel, der Hütte und dem Après-Ski, also überall, wo andere Menschen sind und ihre potenziellen Viren austauschen. Dagegen helfen vor allem gesunde Ernährung, regelmässiges Händewaschen und gute Abwehrkräfte, die unter anderem durch körperliche Betätigung angeregt werden. So macht Wintersport nicht krank, sondern hilft dabei, gesund zu bleiben – dennoch darf es danach eine heisse Dusche oder Badewanne sein, die aufwärmt und die Atemwege mit Dampf verwöhnt. Auch Saunieren ist eine tolle Ergänzung zum Wintersport und macht im Schnee gleich doppelt so viel Spass.

  1. Rodeln besser ohne Hund

Viele Hunde lieben Schnee und gehen gerne mit, wenn es auf grosse Winterspaziergänge oder zum Rodeln geht. Abgesehen davon, dass Hunde nach einem Schneespaziergang besondere Pflege bedürfen, sollten sie aber besonders beim Wintersport lieber aussen vor gelassen werden. Wenn es beim Rodeln hoch her geht, sind die Vierbeiner oftmals in Jagdlaune, da die schnell vorbei schiessenden Rodel wie ein Spiel wirken, oder gar im Weg. So kommt es zu eigentlich vermeidbaren Unfällen und Missverständnissen mit anderen Rodlern, was in beiden Fällen unangenehme Folgen haben kann. Deswegen sollten Hunde bei solchen Aktivitäten lieber an der Leine und am Rand bleiben oder aber zu Hause im warmen auf die Familie warten.

  1. Skifahren geht am besten in diesem Schnee

Altschnee, Blutschnee, Brettschnee, Faulschnee, Filzschnee, Firn, Flugschnee, Harsch, Windharsch, Schmelzharsch, Bruchharsch, Industrieschnee, Kunstschnee, Lawinenschnee, Lockerschnee, Nassschnee, Neuschnee, Pappschnee, Pulverschnee, Schwimmschnee, Sulz, Triebschnee und Wildschnee: Es gibt unzählige Begriffe für das weisse Gut, das die Hänge befahrbar und Wintersport erst möglich macht. Jede Schneeart hat eigene Eigenschaften, so dass sich manche Sorten besser oder weniger gut zum Skifahren eignen. Was ist denn die beste Wahl zum Skifahren?

Ein extrem feiner, weicher, trockener und sehr kalter Pulverschnee mit dem glorreichen Namen Champagne Powder. Mit dank niedrigen Temperaturen nur sechs bis acht Prozent Luftfeuchtigkeit kleben die Schneeflocken nicht zusammen und bilden so keine klebrigen Batzen, wie Sulz und Pappschnee es tun. Stattdessen wirbeln sie für jeden neuen Skifahrer neu auf, lassen sie Bretter optimal gleiten und lassen auch die Pisten schön bedeckt. Das Luxusgut kommt übrigens hauptsächlich in der USA und Kanada vor, da die Temperaturen dort deutlich kälter sind als in Europa. Das Steamboat Resort, Aspen oder Deer Valley sind Orte, um einmal den perfekten Schnee zu testen. Aber auch in sehr hohen europäischen Skigebieten – unter anderem in Zermatt, Glück gehabt! – ist der Neuschnee bei niedrigen Temperaturen teilweise als Champagne Powder anzutreffen.

  1. Snowboarden geht am besten in diesem Schnee

Snowboarden macht einfach Spass – und deswegen finden sich auf der Piste auch immer mehr Menschen, die auf einzelnen Brettern den Hang hinunter schwingen. Was Skifahrer davon halten, sei dahin gestellt, aber sicher ist, dass auch Boarder eine gute Piste zu schätzen wissen. Und ganz besonders guten Schnee: Denn auf Buckelpisten und Eisplatten zu rutschen macht auf dem Board noch weniger Spass als mit den Skiern. Auch für sie soll Champagne Powder, also der Luxus-Schnee sein, der alle Träume erfüllt, besonders abseits der Piste, wo Tiefschnee-Powdern besonders gut geht. Nachteil: In vielen der Traumgebiete in der USA sind Snowboarder ungern gesehene Gäste. Deswegen umso besser, dass die Schweiz Zermatt zu bieten hat. Das beste Skigebiet der Alpen kann nämlich ebenfalls hin und wieder mit dem besten Schnee überhaupt punkten und lässt dazu Snowboarder ganz ohne Frage mit auf die Piste – besser geht’s nicht.

  1. So nah, so gut

Das bringt zum nächsten Punkt, denn die Skigebiete in der Schweiz sind die besten der Alpen. Was läge da näher, als zum Wintersporteln im Land zu bleiben? Denn eigentlich ist Skifahren und Snowboarden gar nicht so umweltfreundlich: Menschen fahren hunderte von Kilometern, um ein Skigebiet zu erreichen, wo sie die sonst unberührte Alpenwelt stark belasten, die Wissen platt fahren und junge Bäume kaputt machen. Viele lassen überdies ihren Müll zurück – ganz schon umweltunfreundlich. Um dem Besserung entgegenzusetzen, sollte das Skigebiet so nah wie möglich gewählt werden und so sauber wie möglich hinterlassen werden. So werden – neben der Umweltbelastung – auch keine unnötigen Transportkosten fällig und auch der Geldbeutel freut sich.

  1. Nächtigen im Chalet

Chalets und Berghütten – wo sind Alpinisten näher an der Piste? Deswegen ist Urlaub direkt in den Alpen eine super Idee. So werden nicht nur die Benefits des Winterurlaubs richtig ausgekostet – Alpenpanorama, Bergwelt, Bergluft – auch die Pistennähe ist unschlagbar. Ausserdem fällt so kein täglicher Transport zum und auf den Berg an, was erneut ein Aufatmen für Natur und Geldbeutel bedeutet. Kein lästiges Parkieren am Lift, kein Anstehen an der Gondel. Pluspunkte überall und ein ganz besonderes Urlaubsgefühl.

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Run with the Flo(w) – Florian Neuschwander, der Laufexot im Interview

Servus Florian, oder sagen wir lieber Flo.
Vielen Dank , dass du dir die Zeit nimmst.

Der Weg dorthin, wo du heute bist, war mit Sicherheit kein Leichter. Du kommst ja eigentlich von den klassischen Mittel- und Langstrecken, bis du gewechselt hast und deinen ersten Ultratrail 2011 absolviert und gleich gewonnen hast. Obwohl du ja vorher schon recht gut warst, hat es aber nicht für die absolute Spitze gereicht. Vielleicht eine provokante These, aber hast du zu den Ultradisziplinen gewechselt, um wirklich erfolgreich sein zu können?

Tach erstmal. Ich habe noch gar nicht richtig zu den Ultradisziplinen gewechselt. Ich laufe auch immer noch kurze Distanzen und bin noch nicht auf eine bestimmte Distanz festgelegt. Ich laufe, weil ich laufen will und weil es meine grösste Leidenschaft ist und nicht um allein des Erfolges willen. Klar ist es super geil, dass ich durch den Wings for Life World Run 2015 einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht habe, aber in erster Linie geht es mir darum jeden Tag meinem liebsten Hobby nachgehen zu können. Auch im Ultrabereich muss man hart trainieren um bei den großen internationalen Rennen vorne dabei sein zu können. Ich bin auf einem guten Weg, aber noch lange nicht da wo ich sein will. Das Training für Ultradistanzen und Trails empfinde ich jedoch als wesentlich abwechslungsreicher als das klassische Bahntraining. Die Motivation fällt mir hier wesentlich leichter. Auch im Hinblick auf mein Alter sehe ich mein Potential langfristig klar im Ultrabereich ;-).

Was wir ja wirklich toll finden, ist die Tatsache, dass du, egal wo du dich gerade befindest, über Social Media fragst, wer zufällig gerade Lust hat, ne Runde mit dir zu laufen. So sind mal in München rund 60 Leute zu einem spontanen Lauf zusammengekommen. Ist es das, was dich gerade so populär macht. Diese Nahbarkeit, mit der die Leute sich absolut identifizieren können?

Ja das kann gut sein. Ich mache sowas eher spontan. Gerade wenn ich unterwegs bin, will ich dann Abends oftmals einfach nur ein wenig die Beine bewegen. Das Tempo ist mir dann egal. Da freue ich mich dann nicht alleine laufen zu müssen und ein paar andere Läufer kennenzulernen.
Dass ich dabei so viele Menschen begeistern kann hätte ich selbst nie gedacht. Auch dass mir so viele Leute schreiben, dass ich sie zum Laufen motiviere freut mich echt total.

Lustig, eigentlich sollte man ja denken, dass Ultraläufer Eigenbrödler schlechthin sind.
Du scheinst gerade völlig in deiner Mitte zu sein und bei dir angekommen. Man sieht keine Verbissenheit, nur puren Spaß. Natürlich neben der Tatsache, dass du rein äußerlich immer noch ein Exot auf der Laufstrecke bist. Was war denn das schönste Kompliment, was dir mal jemand (natürlich auf das Laufen bezogen) gemacht hat. (bezogen auf Motivation, Ehrgeiz, etc)?

Nach meinem Sieg beim Wings for Life Worldrun 2015 in Darmstadt, meldete sich am nächsten Tag ein alter Freund aus dem Saarland. In der Jugend liefen wir gemeinsam bei Bezirksmeisterschaften. Er erzählte mir, dass er mittlerweile Familie hat und seit Jahren keinen Meter mehr gelaufen ist. Als er dann meinen Lauf im Fernseher live verfolgte, war er davon so motiviert, dass er sofort im Anschluss die Laufschuhe geschnürt hat und 5km laufen ging. Das hat mich total gefreut zu hören.

Du bist ja ein absolut gelungenes Beispiel dafür, dass man wirklich erfolgreich ist und Anerkennung bekommt für das, was man tut, wenn man sich nicht verbiegen lässt und knallhart sein Ding durchzieht und dabei nie den Spaß und Leidenschaft verliert.
Ist ja im Grunde auch ein super Thema für Manager Motivationsseminare. Könnte sich der tätowierte Laufexot Florian Neuschwander vorstellen, nach seiner aktiven Karriere (oder sogar noch parallel dazu) Managern im Anzug Tipps zu geben, wie sie ihre Ziele am Besten erreichen? Oder sagst du, nix für mich, Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Das ist ehrlich gesagt nichts für mich. Ich motiviere gerne, aber nicht bewusst. Für mich wäre es nichts vor Managern zu stehen und tolle Motivationssprüche raus zu kloppen. Entweder ich motiviere die Leute mit dem was ich mache oder nicht. Natürlich bleib ich wie du so schön sagst bei meinem Leisten. Ich will laufen und ich denke, dass mein ganzes Leben auch später noch irgendwie direkt mit laufen zu tun hat. Wie genau das werden wir dann sehen. Irgendwas cooles fällt mir da schon ein. Hauptsache es macht Spass und ich bin mit Leidenschaft dabei.

Arbeitest du eigentlich noch in Frankfurt im Laufshop oder hast du bei deinem weltumspannenden Programm für den Alltag im Shop keine Zeit mehr?

Doch ich arbeite immer noch dort. Wir haben dort auch jede Woche einen Lauftreff, den ich damals mit Jost, dem Inhaber des Ladens ins Leben gerufen habe. Das macht mir nach wie vor großen Spaß. Wir starten pünktlich vor dem Shop. Jeder, der gerade in Frankfurt ist ist herzlich willkommen mitzulaufen. Wir haben 6 Tempogruppen für jedes Tempo die passende. 😉 Also sehen wir uns dann mal Montags?

Gerade war Berlin Marathon und du hast für einen guten Zweck Max Herre in unter 4 Stunden (3:48) durchs Ziel gebracht. Wie kam es zu dieser „Zusammenarbeit“ ?
Du bist jetzt 35 und im besten Alter für Ultraläufe. Welche Ziele hat sich ein Florian Neuschwander noch für die nächsten Jahre gesetzt?

Max Herre hat sich bei mir gemeldet und mich kontaktiert. Er hatte vorher einen Artikel über mich in der süddeutschen Zeitung gelesen. Daraufhin trafen wir uns vor dem Marathon schon mal in Berlin um uns kennenzulernen und eine kleine Runde locker zu laufen. Max ist super entspannt und super nett. Ich mag ihn sehr und er mich denke ich auch. Die Chemie hat direkt gestimmt und so kam es, dass ich ihn bei seinem ersten Marathon unterstützt habe und ihn gut ins Ziel brachte. Wir sind immer noch in Kontakt. Ich würde mich sehr freuen ihn bald wieder zu treffen. Vielleicht gibt es ja bald ein Wiedersehen irgendwo anders bei einem gemeinsamen Läufchen? 😉 Ziele habe ich für die nächsten Jahre noch viele. Ich will meine persönlichen Big 5 Ultraläufe laufen. Das sind: Two Oceans Marathon in Südafrika, Comrades Marathon in Südafrika, Leadville 100 in Colorado, Western States 100 in Kalifornien und ganz gegen Ende dann den Ultra Trail du Mont Blanc. Es gibt aber auch noch so viele andere geile Rennen. Mal sehen… vielleicht schaffe ich es ja ganz vorne mitzulaufen!? Das wäre toll, aber kein muss.

Mal was anderes, Ledlenser, einer deiner Partner, hat ja ein schönes Projekt aufgesetzt, in dem in Zusammenarbeit mit uns, GPSIES, neben all den Tausenden von Laufstrecken, die in dem Portal bereits hochgeladen sind, die schönste Nachtlaufstrecke prämiert werden soll. Du bist einer der Testimonials bei dieser Aktion.
Da ja jetzt die dunkle Jahreszeit beginnt, hast du für unsere Leser bestimmt den einen oder anderen Tipp, gerade wenn jemand noch nicht so geübt ist im Laufen abseits der beleuchteten Strecken? Also auf was sollte er besonders achten, gerade auch beim Kauf einer solchen Lampe?

Ja das ist eine ganz coole Aktion. Mein Gesicht hängt überall in Deutschland auf Plakaten usw. Hahahaaaa… Ich kann mich schon selbst nicht mehr sehen! 😉 Aber man kann ein cooles Trainingswochenende mit Jan Fitschen und mir nächstes Jahr im März in Lissabon gewinnen. Das mitmachen lohnt sich also. Die NEO Stirnlampe von Led Lenser ist eher was für Strassennachtläufer oder für Läufer, die im Park unterwegs sind. Auch hier am Main kann man im dunkeln sehr gut mit der Lampe laufen. Wenn du eher richtig im dunklen Gelände unterwegs bist, dann muss schon etwas mehr Lumen und Helligkeit her. Ich nutze auf dunklen Trails im Wald daher die SEO7R. Die hat mit 220 Lumen deutlich mehr wuuuuums. Im Winter will ich auch mal mit meinem Crosser durch den Wald heizen. Dafür hab ich mir ein kleines Flutlicht zugelegt: Die XEO19R. Hat 2000 Lumen…. Hahhahaaaa! Da wird der Wald richtig hell und die Wildschweine bekommen Angst wenn ich angeballert komme.

 

Ich hoffe, die Leser werden deinen Tipp beherzigen. Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft.

Großes Charge 2 User-Testing: „So viel Technik in solch einem kleinen Gerät? Unfassbar!“

Charge 2 Tester Robert Langfelner (Foto: Robert Langfelner)

Großes Charge 2 User-Testing: „So viel Technik in solch einem kleinen Gerät? Unfassbar!“

Was kann der neue Fitnesstracker Charge 2 von Fitbit wirklich? Von Herzfrequenzmessung über ganztägiges Aktivitätstracking bis hin zur automatischen Schlaferkennung – vier Tester prüfen alle Funktionen des Charge 2 auf Herz und Nieren.

„Sieht stylish aus und die Bedienung ist einfach“

Andrea Kraus, 34 Jahre, Mutter einer 15 Monate alten Tochter. Sportpensum: Zweimal die Woche Laufen, viel mit ihrer „Zaubermaus“ aktiv. Fitness-Level: Mittel.

Der erste Eindruck vor dem Training: Der Fitbit Charge 2 sieht stylish aus. In der Farbe Aquamarin wirkt der Tracker modern aber nicht zu auffällig. Er ist ein hübsches Accessoire am Handgelenk.

Handhabung: Die Bedienung ist einfach, mit einem Klick auf dem Display sind alle Funktionen übersichtlich dargestellt. Durch die Konfiguration über die App, bzw. über die Website, kann der Charge 2 schnell auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Deine Hauptfunktion? Ich habe hauptsächlich die Lauf-Funktion getestet, meine täglichen Schritte beobachtet und in den letzten zwei Wochen mit Hilfe der App meinen Kalorienverbrauch beobachtet.

(Foto: Andrea Kraus)

Training: Der Charge 2 ist beim Laufen angenehm und übersichtlich. Durch die Bewegung des Handgelenks sind die Daten direkt auf dem Display sichtbar. Was mir persönlich fehlt: In der Auswertung des Laufs, der über den Tracker registriert wurde, konnte keine Zwischenzeit angegeben werden: Einzelne Kilometer-Zeiten oder schnellster / langsamster Kilometer werden nicht angezeigt. Das finde ich persönlich richtig schade, denn es fehlt mir, um die Läufe vergleichen und auswerten zu können.

Auswertung der Daten: Die App ist übersichtlich gestaltet, kann auf die individuellen Schwerpunkte angepasst werden und es dauert nur eine halbe Minute, bis die aktuellen Daten des Charge 2 auf dem Handy sind. Die Auswertung über den PC empfinde ich aber als detaillierter. Besonders das Aufzeichnen der Ernährung ist hier besser gestaltet und einfacher einzutragen.

GPS: Der Charge 2 selber hat kein integriertes GPS, das fehlt mir persönlich zum genauen Tracken meiner Laufaktivität. Ich habe bisher auch nicht heraus finden können, ob man die Schrittlänge individuell einstellen kann. Der Tracker kann sich während eines Laufs mit dem GPS vom Handy verbinden, das klappte bei mir jedoch nur mäßig, was aber am Handy bzw. dem schlechten GPS Signal in unserer Umgebung liegen kann.

Veränderung im Trainingsverhalten? Natürlich macht der Tracker unheimlich viel Spaß und motiviert auch zu mehr Bewegung. Jedoch finde ich, dass die Lust am Bewegen immer aus einem selber heraus kommen muß, damit sie Bestand im Leben hat. Der Tracker ist hierbei ein Nice-to-have, doch im Endeffekt führt die persönliche Einstellung zu einem gesunden Leben.

Gesamtfazit: Ich bin mit dem Charge 2 zufrieden. Das Preis-Leistungs-Verhältis ist gut, jedoch fehlt mir persönlich wie schon erwähnt das integrierte GPS.

Abschlussnote: 2

 

„Ich bin besessen davon, jeden Tag meine Schritte zu übertrumpfen!“

Franziska Fallmann, 22 Jahre, Laufjunkie (erster Marathon dieses Jahr in 3:23h). Sportpensum: 70 Kilometer pro Woche (im Sommer 100 Kilometer), dazu zwei Mal Fitnessstudio. Fitness-Level: Sehr gut.

Der erste Eindruck vor dem Training: Das Band in dunklem Violett ist schlicht und modern gehalten. Ich bin keine Uhrenträgerin, aber der Fitbit sitzt leicht und fest und fällt im Alltag kaum auf. Trägt man eine sehr enganliegende Jacke kann es zu einem Druckgefühl am Unterarm kommen.

Handhabung: Nach kurzer Installation der App ist der Charge 2 einfach zu bedienen. Die persönlichen Daten und Ziele sind je nach Ausführlichkeit in ca. 15 Minuten eingestellt. Gleich am ersten Abend habe ich die Schlaffunktion getestet. Zwar war ich laut App mit dem Schlaf zufrieden, trotzdem stört der Fitbit etwas in der Nacht: Die Uhranzeige leuchtet ab und an auf und ich schlafe nur bei absoluter Dunkelheit ruhig.

Bei der Lauffunktion verlief die Verbindung mit dem Smartphone völlig unproblematisch. Ein Nachteil im Vergleich zu meiner bisherigen Laufuhr (Polar M400): Ich muss beim Lauf das Smartphone mitnehmen.

Deine Hauptfunktion? Meine Hauptfunktion war das Laufen und ich habe den Tracker auch im Fitnessstudio getragen. Toll finde ich, dass man sich während des Workouts viele hilfreiche Daten in Echtzeit anzeigen lassen kann. So hat man stets den Überblick über die Einheit.

(Foto: Franziska Fallmann)

Training: Mein Training bestand aus Laufen, Cardio im Fitnessstudio, Krafttraining und Schwimmen. Beim Laufen war der Fitbit neben meiner Polar ein treuer Begleiter und half mir, mein Schrittziel zu erreichen. Ich bin fast besessen davon, jeden Tag meine Schrittanzahl zu übertrumpfen! Eine schöne neue Motivation.

Sonstiges: Im Arbeitsalltag erinnert mich die kleine Vibration am Handgelenk daran, auch mal kurz aufzustehen. Leider konnte ich mein Schwimmtraining nicht aufzeichnen. Für alle zukünftigen Modelle also die Empfehlung: Wasserfest!

GPS: Ich hab die GPS-Funktion, Höhenmeter etc. mit meiner Polar M400 verglichen und die Daten waren meist nahezu identisch.

Activity-Tracker/Schlaftracker/PurePulse/Atemübungen: Sehr nützlich finde ich die Pulsmessung am Handgelenk, da ich den störenden Pulsmesser der Polar nie nutzte. Von den Atemübungen (dauert nur 2 Minuten) bin ich überrascht. Normalerweise fällt es mir schwer, zwischendurch zu entspannen. Aber die 2 Minuten mit dem Charge 2 sind kurz und intensiv und bringen neue Energie.

Akku: Die Akkulaufzeit ist mit fünf Tagen extrem lange!

Veränderung im Trainingsverhalten? Die Endanzeige des Trackers nach dem Training motiviert schon fürs nächste Workout. Ich achte jetzt mehr auf meine Schrittzahl.

Gesamtfazit: Besonders begeistert bin ich immer noch vom schönen Design und der Leichtigkeit des Trackers am Handgelenk. Mit ca. 150 Euro ist er aber sehr teuer. Man hat zwar unglaublich viele Funktionen, aber auf dem Markt gibt es günstigere Alternativprodukte.

Abschlussnote: 2

 

„So viel Technik in solch einem kleinen Gerät? Unfassbar!“

Robert Langfelner, 23, Sportstudent. Sportpensum: Mindestens einmal pro Woche laufen, 2 Mal ins Fitnessstudio (functional training und Calesthenic), dazu Street-Ball und Fußball. Fitness-Level: Top.

Erster Eindruck vor dem Training: Das Design ist schlicht, äußerst kompakt und funktional. Nach Abnahme der wechselbaren Bänder kann man gar nicht fassen, dass so viel Technik in solch einem kleinen Gerät steckt. Am Handgelenk ist der Charge 2 komfortabel und hat mich selbst nach dem ersten Schlafen nicht gestört, obwohl ich nachts grundsätzlich keine Uhr trage.

Handhabung: Der Charge 2 ist einfach und schnell zu handhaben. Selbst ohne Anleitung, die man vorab in Form der App bekommt, lässt der Charge 2 sich intuitiv Nutzen. Die Modi sind einfach und verständlich zu bedienen. Das Einstellen der Daten und die Synchronisierung erfolgten problemlos mit Android (Smartphone: Samsung Galaxy S7 Edge).

Deine Hauptfunktion? Am meisten nutze ich die verschiedenen Trainingsmodi und den stummen Alarm. Während des Sports versuche ich, möglichst viele Daten zu sammeln, um mein Training noch weiter zu verbessern und zu intensivieren.

(Foto: Robert Langfelner)

Training: Die Kalorienanzeige, inklusive der Kalorien die man verbrennt, ist ein sehr praktisches Gadget. So weiß ich immer, je nachdem welches Gewichtsziel ich habe, ob ich noch mehr oder nichts mehr zu mir nehmen darf.

Am meisten habe ich den Trainingsmodus genutzt, der mit seiner Vielzahl an Kategorien begeistert. Die Aufschlüsselung ist kompakt und einfach zu handhaben. Endlich weiß ich, ab welcher Herzfrequenz ich am meisten Fett verbrenne. Super ist auch die Einschätzung des Cardiolevels anhand der Herzfrequenz, so weiß man, dass immer noch Potenzial nach oben ist.

GPS: Mit der GPS Funktion bin ich bis auf einige kleine Probleme sehr zufrieden und halte sie für gut. Dennoch würde ich gern wissen, ob sie von der jeweiligen GPS-Kompatibilität des jeweiligen Smartphone abhängt. Kalorien, Puls und andere Parameter wurden sehr gut erkannt und sind meiner Meinung nach bis auf das Komma genau.

Activity-Tracker/Schlaftracker/PurePulse/Atemübungen: Die Schlafüberwachung funktioniert, jedoch noch nicht so genau, sondern erkennt manchmal meinen Ruhepuls beim Liegen als Schlafpuls. Den Cardio-Fitnessindex finde ich spitze, da ich so weiß, wie ich mich noch verbessern kann.

Akku: Die Akkulaufzeit ist super. Aber ich finde es nervig, dass man den Aufladezustand nur über die App sieht und nicht auch auf der Uhr.

Veränderung im Trainingsverhalten? Der Charge 2 motiviert mich definitiv, mehr zu trainieren, gerade im Winter ist das ja oft schwierig. Der Tracker hat mich in dieser Hinsicht immens gepusht! Ich trainiere zurzeit mindestens fünf Mal die Woche. Die Funktionen haben mir geholfen, meinen Trainingsrhythmus besser einzuhalten und gewissenhafter zu trainieren.

Gesamtfazit: Dem Preis-Leistungs-Verhältnis gebe ich die Note 3,0. Ich finde den Preis etwas zu hoch angesetzt, viele lassen sich bestimmt von so viel Geld für solch ein „kleines Gerät“ abgeschrecken. Zusammengefasst gefallen mir besonders die Pulsfunktion und die Trainingsmodi.

Abschlussnote: 2,4

 

„Danke, kleiner Helfer!“

Ulrich Elsäßer, 33, All-Rounder. Sportpensum: Halb- und Marathonläufe, Schwimmen, Mountainbiking, Rennradfahren, Triathlon. Fitnesslevel: Konditionsstark.

Erster Eindruck vor dem Training: Der Fitbit Charge 2 kommt ohne nerviges Zusatzgedöns und Bedienungsanleitung in 14 verschiedenen Sprachen daher. Im Lieferumfang ist lediglich ein Ladekabel, das Gerät und ein dezenter Hinweis auf die Smartphone App. Sehr angenehm.

Der Charge 2 wirkt sehr „hoch“. Einmal am Arm, war der Fitbit aber kaum spürbar und sehr angenehm. Doch im täglichen Gebrauch störte er leider immer wieder bei langärmligen Oberteilen, da er am Ärmel hängen blieb.

Handhabung: Kein nerviges Bluetooth-Koppeln: Einmal die App gestartet, erkannte diese gleich den Charge 2 und begann eigenständig mit der Kopplung. Der Seitenknopf lässt sich gut drücken, die Bedienbarkeit des Displays hakt aber etwas. Anrufe und SMS wurden zuverlässig mit einer markanten Vibration bemerkbar gemacht und auch auf dem Display dargestellt.

Deine Hauptfunktion? Hauptsächlich nutze ich die Sportaufzeichnungen und den Pulsmesser. Die tägliche Schrittzahl und Kilometer-Bilanz fand ich auch immer wieder interessant.

Training: Beim Laufen erfreuten mich die schnelle GPS-Ortung und der unkomplizierte Start am Armband. Aber: Auf dem Weg zu meinem Lauf-Waldstück habe ich noch einige Ampeln vor mir. Leider schaffte ich es nicht, meinen Lauf zu pausieren.

Die Bewegungserinnerung kam gefühlt immer zu einer unpassenden Zeit. Aber das ist wahrscheinlich ihre größte Stärke: Mich wachrütteln, wenn ich gestresst am Computer sitze und eigentlich mal aufstehen und die Beine vertreten sollte.

Auswertung der Daten: Der Abgleich zwischen App und Charge 2 ist erstaunlich schnell und übersichtlich. Schlafzyklen, Schrittanzahl, Kalorien etc. werden sofort und anschaulich dargestellt.

GPS: Im Wald gibt es keine Aussetzer und auf der Karte wird der Lauf sehr gut und detailgetreu aufgezeichnet und wiedergegeben.

Activity-Tracker/Schlaftracker/PurePulse/Atemübungen: Der Activity-Tracker ist meine meistgenutzte Funktion. Laufen, Radeln, Fitnessstudio: Man ist immer wieder stolz auf sich, wenn man trotz Durchhänger nach der Arbeit den Allerwertesten hochbekommt und abends dann die Quittung von der App dank lustiger Abzeichen bekommt.

(Foto: Ulrich Elsäßer)

Die Atemübungen und die Schlafaufzeichnung haben schnell ihren Reiz verloren. Wie viele Stunden ich geschlafen habe, merke ich leider immer am schnellsten im Badezimmer vor dem Spiegel 😉

Akku: Ich kannte bis dato nur Smartwatches, die ein bis zwei Tage hielten. Der Charge 2 hat eine richtig große Lunge mit durchschnittlich fünf Tagen. Einmal über Nacht an Strom gehängt, muss man sich bis zum Ende der Woche keine Gedanken machen. Daumen hoch!

Veränderung im Trainingsverhalten? Ich konnte an mir immer wieder beobachten, wie ich selbst zu mir sagte: „Komm, schnell die Treppe statt dem Fahrstuhl!“, um meine durchschnittlichen Ziele des Tages zu erreichen. Leider ist man trotz Helferlein am Arm immer noch schutzlos seinem inneren Schweinehund ausgesetzt. Doch der Charge 2 kämpft tapfer an meiner Seite. Danke, kleiner Helfer!

Gesamtfazit: Alles in allem ist der Fitbit eine gute Allround-Motivation für alle, die hier und da den Extra-Tritt in den Allerwertesten brauchen. Leider hab ich mich auch nach vier Wochen Test nicht wirklich mit der Bedienung und Handling des Trackers angefreundet. In Kombination mit Handy und App geht dann mehr.

Schade finde ich, dass Musiksteuerung und eine Schwimmoption, die Bahnen erfasst, fehlen. Aussehen, Akkulaufzeit und Tragecomfort sind wiederum sehr gut.

Abschlussnote: 3+

 

Burgenland

burgenland

Das Land der Radwanderwege. Es gibt kaum eine Sportart (Segeln, Surfen, Radfahren, Wandern, Schwimmen…) die hier nicht perfekte Bedingungen findet.
Besonders erholsam nach sportlicher Anstrengung ist ein Besuch in einer der fünf Thermen in Bad Tatzmannsdorf.

Das Gebiet um den Neusiedlersee ist bekannt für seine Weine und seine künstlerische Ader. Operette, Oper, Galerien und barocke Schlösser laden zur Begegnung mit der Kunst.
In Mittelburgenland spielt der Wein eine besonders wichtige Rolle und ist schon seit jeher die Hochburg des österreichischen Rotweines.
Burgenländische Gastfreundschaft und heimeliges Ambiente erwarten jeden Besucher dieser wundervollen Urlaubsregion.

Urlaubsregionen im Burgenland:

Oberwart-Bad Tatzmannsdorf
Neusiedlersee
Region Rosalia
Sonnenland Mittelburgenland
Güssing – Stegersbach
Thermenwelt Burgenland

Radwanderwege im Burgenland:

Apfelradweg (47 km)
Hexenhügelradweg (15 km)
Iron Curtain Trail (EV13) (Barentsee bis ans Schwarze Meer entlang des Verlaufs des Eisernen Vorhangs) (7650 km)
Jubiläumsradweg (300 km)
Kirschblütenradweg (45 km)
Kulturradweg (25 km)
Lackenradweg (48 km)
Leitharadweg (61 km)
Neusiedler-See-Radweg (133 km)
Pinkaradweg (31 km)
Rosaliaradweg (36 km)
Römische-Bernsteinstraße-Radweg (31 km)
Südburgenländischer Thermenradweg (39 km)
Wildparkradweg (58 km)

Geografischer Mittelpunkt: 47.476111°, 16.573333°

Österreich

oesterreich

Der nächste Urlaub kommt bestimmt, und diesmal soll es ein Aktivurlaub sein? Dann bist du hier genau richtig um dir GPS-Strecken und alle nötigen Koordinaten für super schöne Tage im vielfältigen Land Österreich zu suchen. Egal ob für die warme oder die kalte Jahreszeit, Österreich bietet für jeden Monat des Jahres passende Wanderwege, Fahrradrouten oder Skitouren.
Tauch ein in eine Welt zwischen Bergen und Seen mit atemberaubender Natur die aus jedem Aktivurlaub mehr als nur ein sportliches Ereignis macht.

Die Staatsfläche Österreichs ist im Vergleich zu anderen Staaten Europas mit knapp 84.000 Quadratkilometern vergleichsweise klein, weist dafür mit 60 % dieser jedoch einen sehr hohen gebirgigen Anteil auf. Aufgrund dieses großen Anteils an den Ostalpen wird das Land umgangssprachlich gerne auch als Alpenrepublik bezeichnet.

Österreich und seine Berge

Die höchsten Berge sind Dreitausender und gipfeln im 3.798 m hohen Großglockner als größten Vertreter in Tirol / Kärnten. Lediglich 32% der Gesamtfläche liegt tiefer als 500 Meter.
Für viele Aktivurlauber spielen die Berge sowohl im Sommer als auch im Winter eine große Rolle und führen mit mehr als 1.083 km Wanderweg immer wieder durch neue interessante Flora und Fauna.
Zahlreiche von Alpenvereinen und Fremdenverkehrsverbänden betriebene Schutzhütten bieten zudem die Möglichkeit auch ausgedehnte Touren über verschiedene Berge hinweg zu planen.
Im Osten finden Sich entlang der Donau mit dem Alpenvorland und dem Marchfeld des Wiener Beckens sowie der südlichen Steiermark die großen Ebenen.

Durch die alpine Topografie ist das regionale Klima Österreichs sehr unterschiedlich und kann innerhalb kurzer Entfernungen und geringer Höhenunterschiede von Tundrenklima bis polarem Klima in den Gipfelbereichen wechseln. Durch den Alpenhauptkamm und sonnenreiche Föhntäler finden sich sowohl nebelanfällige Becken als auch Trockentäler und niederschlagsreiche Gebirgsränder.
Seen in Österreich

Seen in Österreich

Neben den Bergen haben für den Sommertourismus auch die Seen eine große Bedeutung. Der Neusiedler See ist der größte, gefolgt von weitern bekannten wie dem Attersee, dem Traunsee und dem Bodensee (auch wenn dieser nur zu einem kleinen Anteil zu österreichischem Staatsgebiet zählt).
Besonders bekannt sind wohl die Kärntner Seen und die aus dem Salzkammergut (Kulturregion zwischen Oberrösterreich und Salzburg). Mit dem Wolfgangsee und dem Wörthersee gibt es auch zwei Filmstars unter ihnen die als Filmkulisse Berühmtheit erlangt haben.

Weitere Seen:

Nationalparks und UNESCO Welterbe Güter

Neben sechs Nationalparks, zahlreichen Naturparks sowie Flächen welche nicht nur als Kulturerbe sondern auch als Naturerbe der UNESCO-Welterbegüter ausgewiesen sind, haben die neun Bundesländer auch zahlreiche Kulturdenkmäler und attraktive Städte zu bieten, welche dank einer guten Infrastruktur für jeden Touristen wunderbar erreichbar sind.

So können Aktivurlaube egal ob mit Rad, zu Fuß oder im Winter mit Skiern gut mit Kulturellem abgerundet werden. Ein weiteres Schmanckerl sind die verschiedenen kulinarischen Besonderheiten der einzelnen Bundesländer sowie auch etliche Möglichkeiten zur körperlichen Erholung bei naturnahen Kuren.

Hilfreiche Nummern für Notfälle

Euronotruf (Notrufnummer 112)
Feuerwehr (Notrufnummer 122)
Polizei (Notrufnummer 133)
Rettung (Notrufnummer 144)


Geografischer Mittelpunkt: 47.608999, 13.782678

Bundesländer Österreichs

Jedes der neun Bundesländer hat seinen eignen Reiz und ist eine Reise wert. Die Entscheidung fällt manchmal gar nicht so einfach, aber ein Glück gibt es durchaus so manchen Radwanderweg der nicht nur mehrere Bundesländer, sondern auch mehrere Länder (Schweiz, Deutschland, Italien, Ungarn) miteinander verbindet.

Burgenland Wappen Burgenland

Das Land der Radwanderwege. Es gibt kaum eine Sportart (Segeln, Surfen, Radfahren, Wandern, Schwimmen…) die hier nicht perfekte Bedingungen findet.
Besonders erholsam nach sportlicher Anstrengung ist ein Besuch in einer der fünf Thermen in Bad Tatzmannsdorf.
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Kaernten CoA Kärnten

Nationalpark Nockberge, seine sanften Formen bieten auch für den ungeübten Wanderer viele Routen durch wunderbare Natur.
Der Großglockner bietet eine wunderbare Winteratmosphäre für Schneebegeisterte, wobei ein besonderes Highlight bestimmt das Eisklettern am zugefrorenen Wasserfall darstellt.
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Niederösterreich CoA Niederösterreich

Aktive Gäste fühlen sich in Niederösterreich sofort zu Hause. Von geführten Wanderrouten durch den Nationalpark Donau-Auen mit den letzten Urwäldern Europas sowie Kanufahrten auf den Altarmen der Donau sind ganz besondere Erlebnisse.
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Oberoesterreich Wappen Oberösterreich

Die Anzahl der Radwanderwege in Oberösterreich spricht Bände und sollte für keinen Radfahrer oder Wanderer Wünsche offen lassen.
Ennstal und Kalkalpen als Nationalpark Regionen bieten Naturschönheiten welche weit über Österreich hinaus bekannt sind.
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AUT Salzburg (Stadt) COA Salzburg

Sport wird in Salzburg groß geschrieben und so bieten unzählige Wanderwege, Mountainbikewege, Skipisten (die Salzburger Sportwelt gehört zu Ski amadé) und auch Golfplätze mit wöchentlichen Gästeturnieren unzählige Möglichkeiten sich aktiv zu betätigen.
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Steiermark Wappen Steiermark

Radfahren und Wandern ist in der Steiermark natürlich eine willkommene Beschäftigung. Wer zwischen Wanderschuh und Drahtesel noch einen besonderen Adrenalinkick sucht, kann sich auch spannende Abenteuer im Wildwasser oder hoch oben in den Lüften gefasst machen.
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AUT Tirol COA Tirol

Mit weltweit bekannten Berggruppen wie den Kitzbüheler und den Zillertaler Alpen ist das Tiroler Land wohl jedem ein Begriff.
Unabhängig von der Jahreszeit, empfängt die Region jeden mit dem passenden Angebot. Die verschiedenen Urlaubsgebiete bieten alle sowohl unzählige Wanderwege als auch Pisten jeder Art für die verschiedenen Wintersportarten.
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Vorarlberg CoA Vorarlberg

Alpen mit ansprechenden Wanderwegen, Biosprhärenpark Großes Walsertal oder der Bodensee laden zu körperlicher Betätigung ein. Gemütliches Schwimmen, aufregende Segelbootfahrten oder knackige Mountainbiketouren sind in dieser wunderschönen Natur ein besonderes Erlebnis.
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Wien 3 Wappen Wien

Wiener Blut besang schon Falko. Und es gibt es noch und ist in der alten Kaiserresidenz unverkennbar spürbar. Die Stadt ist noch immer das aktuelle Kunstzentrum und das richtige für Genießer.
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